Die Lehre vom Ki

Im Mittelpunkt steht im Aikidō die Lehre vom „Ki", von der Entwicklung der geistigen Kraft.

 

Was ist Ki?

Ki - die geistige Kraft, unter mehreren Bewußtseinsschichten begraben, zu entdecken und zu entwickeln, ist das eigentliche Ziel des Aikidō. Dahinter steht die Einsicht, dass die rein körperliche und technische Entwicklung, auch wenn sie noch so perfekt vervollkommnet wird, letzten Endes unbedeutend ist.

Es wird immer wieder Gegner geben, die noch schneller und noch stärker sind.

Nur die Entwicklung der geistigen Kraft kann schließlich zu einer Denkweise führen, die frei ist von Aggression und Angst, die damit dann auch die Konfrontation überwindet. Um das in jedem Menschen ruhende Potential an geistiger Kraft, das die Japaner „Ki" nennen, zu entdecken und zu aktivieren, bedarf es langer Übung.

Ähnlich wie bei den Zen-Praktiken werden auch im Aikidō Körperhaltungen- und Einstellungen trainiert, die diesen Weg erleichtern und fördern sollen, beispielsweise Atemübungen (Kokyu), Konzentration auf den Mittelpunkt (Hara) und bewusste Lockerung verkrampfter Körperpartien.

Das Ziel dabei ist, auch hier wieder der Bezug zum Zen, die Gedanken fallen zu lassen und ein Bewusstseinszustand zu entwickeln, der wach und aufmerksam im Moment verwurzelt ist, ohne die üblichen Schatten von Furcht, Sorge und Zweckdenken. 

Nur aus einer solchen Haltung heraus kann diese geistige Kraft wirken. Erst dann ist auch gewährleistet, dass im konkreten Falle eines Angriffs das ganze Potential an geistiger und körperlicher Kraft explosionsartig frei werden kann.

Diese Dynamik aber, und das ist wichtig, kommt aus der Ruhe. Nur wenn diese Ruhe da ist, wenn „Ki" ungehindert fließen kann, funktioniert Aikidō.

Aikidō heißt denn auch „gehe mit Harmonie (AI) und mit Energie (KI) deinen Weg (Dō) ".

In allen Budo-Arten ist „Ki" ein wichtiges Grundprinzip, aber in keiner spielt es eine dermaßen zentrale Rolle wie im Aikidō.

Ohne „Ki" ist Aikidō nichts als reine Technik, auch wenn noch so perfekt, dennoch seelenlos.

Aikidō unterscheidet sich von anderen Budo-Arten auch dadurch, dass es nicht den Weg zum Wettkampfsport gegangen ist, mit den damit unvermeidlichen Zugeständnissen an Kommerzialisierung sowie Nützlichkeits- und Konkurenzdenken. Im Aikidō gibt es zwar Gürtelprüfungen, aber keine Meisterschaften oder Wettkämpfe.

Randori - AiKiDō
Kampf Kunst - Schule
Persönlichkeits - Schule
Landsknechtsweg 11

36341 Lauterbach

 

AiKiDō Trainingszeiten:
Schüler von 9 - 14 Jahre
 
Senpai  Max
Dienstag    &   Donnerstag
von  17:10    –   18:10 Uhr

 

 

Ansprechpartner:
 
Henry  F.A.    Helbig
+49 178 777 5 888

aikido  @ mail . de

 

AiKiDō Trainingszeiten:
Schüler  ab  14 Jahre  
 
Sensei  Henry
Dienstag    &   Donnerstag
von  18:30    –   20:00 Uhr
Samstags 
von  11:00    –   12:30 Uhr
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